Bali – Insel der Götter

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Nur so ein bisschen zum Stöbern und zum Füttern des Fernwehs.

Konkrete Ausflugstips zu geben, ist ziemlich schwierig, da Bali geradezu unbegrenzte Möglichkeiten bietet. Und außerdem sind die Geschmäcker und Vorstellungen natürlich sehr unterschiedlich. Der eine mag mehr Meer und Strände, der andere eher die Kultur und wieder ein anderer will Party. Ich für meinen Teil interessiere mich mehr dafür Land, Leute und die Kultur kennen zu lernen

Deshalb zeige ich hier nur einige Bilder von Orten, die mich auf die eine oder andere Art fasziniert haben.

Statue

Statue im Monkey Forest Upud

 

 

 

 

Etwas, dass mich von Anfang an und bis heute immer wieder sehr beeindruckt, ist die filigrane Baukunst der Tempel und Statuen auf Bali.

Man beachte die Person am linken Bildrand.

 

 

 

 

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Royaltempel  Taman Ayun Temple

Das war der erste Tempel den ich besucht habe und er bleibt bis heute für mich der schönste Tempel.

Der Tempel liegt im Örtchen Mengwi ca. 17 km nordwestlich von Denpasar und ist für mich architektonisch gesehen, einer der schönsten Tempel, die ich auf Bali gesehen habe.

Er wurde am 1634 erbaut und 1937 grundlegend restauriert.

Royaltempel Royaltempel

Pakoden im Royaltempel Pakoden im Royaltempel

Königspalast

Deutlich kleiner fällt da der Königspalast in Klungunk aus.

Könisgpalast Königspalast

Pura Ulun Danu Bratan

Der Pura Ulun Danu Bratan ist mit der  bedeutendste Wassertempel auf Bali.

Pura Ulun Danu Braten Pura Ulun Danu Bratan

Die Tempelanlage liegt auf 1200 m am Ufer des Bratansees. Der See ist ein Vulkansee nahe dem Ort Bedugul, dessen Wasser als heilig gilt. Der Tempel wurde im Jahr 1663 erbaut und wird für Opferzeremonien für die balinesische Wasser-, Seen- und Fluss-Göttin Dewi Danu benutzt, die eine Manifestation der Gattin Parvati von Shiva ist. Der Bratansee ist eine wichtige Quelle für die Bewässerung im zentralen Bali. Was auch die Lage des Tempels nachvollziehbar macht.

Im Sommer also während der Trockenzeit ist der Tempel nicht vollständig von Wasser eingeschlossen. Ganz anders ist das während der Regenzeit, wenn der Tempel zu einem der bekanntesten Postkartenmotive von Bali wird.

Seetempel 3

Der Tempel ist von einer wunderschönen und gepflegten Parkanlage umgeben, wodurch sich die Menge an Touristen etwas verteilt.

Tempelanlage Tempelanlage

Natürlich gibt es auch hier im Umfeld viele Restaurants und Sovenierstände, allerdings fand ich persönlich es nicht so überfüllt wie beispielsweise am Tanah Lot oder beim Pura Besakih.

Pura Tanah Lot

Damit komme ich auch schon zu Tanah Lot. Pura Tanah Lot – zu deutsch „Meerestempel – ist ein Hindutempel und liegt im Südwesten der Insel in der Nähe von Kuta. Er wurde auf einer Felsspitze im Meer erbaut und ist zu Fuß nur bei Ebbe zu erreichen.

Tanah Lot

Der Zutritt zum eigentlichen Tempelinneren ist nur Gläubigen gestattet.

Am Fuß des Tempelfelsens befindet sich eine kleine Höhle mit einer Süßwasserquelle, die also quasi im Meer entspringt. Sie gilt als heilig und wird ständig von Priestern bewacht.

Auf der dem Fels gegenüberliegenden Uferseite befeindetet sich ebenfalls eine kleine Höhle, die Ular Suci. Diese kleine Höhle wird ebenfalls von Priesters bewacht, denn in ihr leben hochgiftige Seeschlagen.

Gegen einen kleinen Obolus können beide Höhlen besucht werden.

Tempelanlage

Pura Besaki

Dann geht es auch gleich weiter mit dem bedeutendsten hinduistischen Heiligtum in Indonesien und dem Muttertempel aller balinesischen Tempel – Pura Besakih.

Pura Besakih

Der Tempel liegt am Südwesthang des Gunung Agung auf rund 950 Meter Höhe. Er wurde vermutlich im 8. Jahrhundert gegründet und die Gesamtanlage besteht aus über 200 Gebäuden, zu denen die mehrstufige Tempeltürme, Schreine, offene Pavillons und geschlossene Gebäude gehören.

Pura Besakih

Alle Dorfgemeinschaften haben innerhalb der weitläufigen Anlage ihre eigenen Tempelbereiche, die jeweils von einer Mauer umgeben sind.

Der heiligster der drei großen Tempelbezirke ist der Pura Panataran Agung Besakih im Zentrum. Dort wird Trimurti – das ist die Hindu-Göttertrinität Brahma-Shiva-Vishnu- verehrt.

Pura Besakih

Alle hundert Jahre nach dem balinesischen Mondkalender feiert man hier außerdem das Eka Dasa Rudra, eine große Opferzeremonie, bei der das Universum symbolisch gereinigt wird.

Während des letzten Eka Dasa Rudra brach am 18. Februar 1963 der Gunung Agung aus. Weite Landstriche wurden verwüstet, über 1100 Menschen starben und 86.000 wurden obdachlos. Östlich der Tempelanlage kam ein heißer Schuttstrom herunter. Der Tempel selbst bliebt fast unversehrt.

Für Touristen sind die meisten Tempelbereiche nicht zugänglich, man kann aber auf schmalen Wegen das gesamte Gelände erkunden und da die Tempelmauern nicht sonderlich hoch sind, bekommt man schon einen guten Einblick in die Tempelanlage.

Wie Du auf den Bildern sehen kannst, war ich bei ziemlich bewölkten Wetter dort. Dadurch war die Aussicht leider nicht so toll – bei klarer Sicht soll man vom oberen Tempelbereich bis zum Meer sehen können. Dafür hat das neblige Wetter die Tempelanlage noch mystischer gemacht.

Ich muss allerdings auch ganz klar sagen, dass Du schon einige Nerven brauchst bzw. klar und deutlich NEIN sagen können musst, um überhaupt erstmal zum Tempel zu kommen. Viele Sehenswürdigkeiten werden ja touristisch ausgenutzt und von allen möglichen Verkaufsständen und sonstigem Angeboten umringt, aber das was sich hier abspielt hat wirklich alles noch übertroffen.

Zuerst musst Du 30.000 Rupiah Eintritt zahlen (Stand Sommer 2105). Das sind 2 Euro, also eher niedrig. Kurz danach wirst Du aber aufgefordert, Dich in eine Besucherliste einzutragen und anzugeben, wie viel Du Spenden willst … was Du dann natürlich auch sofort tun musst. Während der Wartezeit, bis Du Dich eintragen kannst, hast Du garantiert einen selbsternannten Guide an Deiner Seite, welcher Dir weis machen will, dass Du ohne Guide nicht in den Tempel kommst.  Das ist absoluter Quatsch. Du kannst Dich auf den Wegen durch die Anlage frei bewegen und in die Bereiche, die für Touristen gesperrt sind, kommst Du auch mit Guide nicht. Also bleib da standhaft und lehne klar und bestimmt ab. Ok, das musst Du öfter machen; sie sind recht hartnäckig.

Bis zum tatsächlichen Tempeleingang sind es dann noch ca. 15 Minuten bergauf zu laufen. Ein Weg der für den Durchschnittsbesucher ohne Probleme zu bewältigen ist, da das der geschäftige Balinese nicht so sieht, wird Dir alle 5 Meter „transport“ angeboten. Das ist zwar lästig, aber auch mit einem deutlichen „Nein, Danke“ hinter sich zu bringen.

Hast Du diesen Weg vorbei an unzähligen Verkaufsständen bewältigt und bist am Eingang angelangt, geht das Spielchen mit den Guide-Angeboten nochmal von vorne los, bevor Du dann endlich die Tempelanlage erkunden kannst.

Das ganze ist schon wirklich nervtötend und hat mir persönlich die Stimmung ziemlich vermiest. Trotzdem ist die Anlage auf jeden Fall einen Besuch wert.

Mein persönliches Highlight von Bali und der Ort, in den ich mich von er ersten Sekunde an total verliebt habe, ist Upud. Im Herzen der Insel und das kulturelle Zentrum.

Lotus TempelLotus Tempel

Mit seinen vielen kleinen Gassen, Restaurants, Spa’s, Tempeln, dem Monkey Forest, den endlosen Reisfelder im Umfeld und den so unglaublich herzlichen Menschen dort, verdient Upud allerdings einen separaten Beitrag.

 

 

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Kommentare

  1. WilliamHake  Juni 8, 2016

    wow, awesome article post.Thanks Again. Awesome. Alaina

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